Am nächsten Tag musste Pan dann arbeiten, Frühschicht. Sie wollte aber nach der Arbeit am frühen Nachmittag wieder kommen. Also habe ich erstmal ausgeschlafen -was ich nach der letzten Nacht bitter nötig hatte- und habe dann mit dem Motorrad die nähere Umgebung erkundet. Davon gibt es leider keine Fotos, ich hatte die Kamera vergessen mit meinen “rosaroten Wölkchen” im Hirn… Ich habe dann über die Hotelrezeption einen Fahrer engagiert weil ich die Orchideenfarm in der Nähe und einen der vielen Tempel in Chiang Mai mit Pan anschauen wollte. Sie kam auch direkt nach der Arbeit und nach einer kurzen “Ruhepause” oben in der Bude und einer schnellen Dusche ging’s dann los.

Am Eingang deutete nicht viel auf die Blumenpracht im Inneren hin. Wie es sich gehört für Thailand, konnte man aber auch hier recht gut essen. Nein, verhungern kann man in diesem Land wirklich nicht.

Ist zwar keine Blume in dem Sinne, aber mir war zu der Zeit wegen ihr schon irgendwie blümerant zumute…aber eher im Sinne einer Spinne die Dir irgendwelche Glücksdrogen verabreicht, während Sie Dir die Lebensenergie absaugt…lol

Ab hier lasse ich jetzt auch einfach mal Blumen sprechen…und zwar hauptsächlich Orchideen…

Diese Nase….dieses Profil…. 😀

Zurück in Chiang Mai wollte ich dann noch das “Wat Phra Singh” anschauen, ein Tempel aus dem 14. Jahrhundert mit tw. massiv goldenen Statuen etc. Da Pan noch nicht lange in CM war und ursprünglich aus Ayutthaya kommt, gefiel auch ihr die Idee…

Pan hat dann noch unbedingt mit allen möglichen buddhistischen Prozeduren und Zeremonien versucht, uns (oder eher sich selbst) etwas Beziehungs-Glück und Wohlstand herbeizubeten. Aber entweder war ihr Kredit beim örtlichen Buddha schon aufgebraucht, oder sie hat irgendwas falsche gemacht, denn wir kamen insgesamt auf gerade mal 2,5 Monate zusammen…

Zurück im Hotel hatte ich dann so langsam zum ersten Mal einen der Nachteile dieser 27 Jahre Altersunterschied gespürt. Ein junges Mädel, die Liebe noch nicht lange entdeckt und kann nicht genug davon bekommen, morgens, mittags, abends, nachts….und ein 50-jähriger, zwar gut erhalten, der aber inzwischen mehr auf “Qualität” denn auf “Quantität” setzt. Sie wollte indes gleich beides… Zum Glück war die Apotheke für die Wundsalbe nicht so weit…

Wie dieses erste lange Wochenende und die Geschichte überhaupt endete, das erfahrt Ihr im vierten und letzten Teil…