Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich jetzt in der neuen Heimat einen gutbezahlten Job oder Projektarbeit suchen, oder mich gleich selbständig machen soll.

In Zahlen ausgedrückt, kann ich zwischen CHF 65-90/Stunde und das sicher 8h täglich oder CHF 200/Stunde und das dann eben nur nach Auftragslage wählen. Die erste Variante lässt mich gut leben und ist einigermaßen bequem und sicher. Die zweite Variante birgt das unternehmerische Risiko, dafür sind nach oben keine Grenzen gesetzt und wenn ich die Firma erfolgreich aufbaue, dann kann ich sie in einigen Jahren für einen Betrag verkaufen, der mehr als ausreichend als Rente für den Rest meines Lebens ist.

Am Ende, auch nach einigen Gesprächen mit meinen hiesigen Freunden und Business-Kontakten, wurde mir immer öfter nahegelegt, dass ich mich doch besser selbständig machen solle und man würde von deren Seite schon für Kundschaft sorgen. Ok, da gehören 2 große und namhafte Steuerbüros, sowie Treuhandfirmen und selbst Anwaltskanzleien dazu, und aus der Richtung kann ich einiges an Zulauf erwarten.

 

Die Entscheidung ist auch einer Geschäftsidee geschuldet, die sich nach einiger Recherche und der Gewinnung der richtigen Partner als richtiger Knaller herausgestellt hat. Umschreiben lässt sich die Idee damit, dass ich Startups, Jungunternehmern und jungen KMUs helfe, mit der richtigen und kosteneffizientesten IT zu starten, die möglich ist. Diese Kunden werden wachsen, und ich mit ihnen. Selbstverständlich will ich hier keine Einzelheiten verraten, denn nicht die Idee an sich, sondern das “Wie” ist die entscheidende Komponente. Aber Ihr könnt mir glauben, es ist alles gut durchdacht und ich habe mir mehrfache Meinung & Bestätigung bei Fachleuten eingeholt, bevor ich mich entschieden habe.

 

 

Nun ist es auch noch so, dass ich eine frühere Kollegin und gute Freundin mit fachlich einwandfreiem Leumund, Top-Zeugnissen und Qualifikationsnachweisen als “Assistentin der Geschäftsleitung” plus profunder Marketingausbildung für mich gewinnen konnte, und das 6 Monate gefördert, so dass ich erst ab dem 7. Monat Gehalt bezahlen muss. Mit ihr an meiner Seite kann das eigentlich nicht schief gehen, denn sie wird alles administrative im Griff haben, während ich mich komplett auf’s Erzielen v. Umsatz konzentrieren kann.

Ein weiterer Punkt, der hier für mich spricht ist der, dass die Schweiz ein hochtechnologisiertes, voll digitalisiertes Land ist, welches auch neuen Innovationen gegenüber immer aufgeschlossen ist, während Frau Merkel in Berlin Lastenfahrräder für Müsli-Kuriere bewundert… Wie auch immer, daraus ergibt sich schon seit Jahren ein absoluter Mangel an IT-Fachkräften und Dienstleistern. Und weil die Schweiz hier, um diesen Mangel auszugleichen, auch nicht -wie Deutschland- auf “hochqualifizierte Goldstücke” aus islamisch-afrikanischen Bürgerkriegsgegenden setzt, sind qualifizierte und erfahrene Fachleute aus den europäischen Nachbarländern und den USA, solche Leute eben wie ich, hochwillkommen und haben alle Chancen offen. Und die werde ich nutzen !

Also Leute, wünscht mir einfach viel Erfolg auf meinem neuen Weg in der neuen alten Heimat, in der ich mich so wohl fühle. Ich werde von Zeit zu Zeit hier weiter berichten und dann auch irgendwann die geschäftliche Webseite Eurer Begutachtung anheim geben. Über Eure Kommentare und/oder Einträge im Gestebuch freue ich mich jetzt schon.

Nachtrag:

Ich habe Absurdistan offensichtlich keinen Tag zu früh verlassen. Eine um die andere Meldung aus der “Heimat” bestätigen mir dass die Entscheidung die richtige war. Dieses Sozialistenpack (damit meine ich auch Merkel & Co.!) baut schon wieder Mauern und bedient sich schamlos aus den Taschen der anderen, anstatt Deutschland -für Leistungsträger, nicht für Wirtschaftsmigranten- wieder zu einem attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu machen.

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